Geoinformation und Flüchtlingshilfe

PRESSEINFORMATION, Juli 2015

Salzburger Know-how im Bereich Geoinformation unterstützt Ärzte ohne Grenzen bei Planung der Hilfsmaßnahmen für Flüchtlinge

Hoch aufgelöste Satellitenbilder stellen in schwer zugänglichen Gebieten häufig die einzige Informationsquelle zum Aufenthaltsort von Flüchtlingen dar. Um Menschen in Zentral- und Ostafrika helfen zu können, greift Ärzte ohne Grenzen auf Geoinformation von Z_GIS zurück. Informationen zu Anzahl, Aufenthaltsort und Migrationsbewegungen der Flüchtlinge ermöglichen rasche Hilfe und effiziente medizinische Vorsorge. >> read more

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Die Analyse des hochauflösenden Satellitenbilds zeigt, dass das Flüchtlingslager Minkaman im Südsudan zwischen 29. Jänner und 22. Juni 2014 um fast 10.000 Unterkünfte (von 3.928 auf 13.668) gewachsen ist. Die roten und gelben Flächen weisen eine starke Zunahme auf, während die Anzahl in den grau unterlegten Gebieten in etwa gleich geblieben ist bzw. in den blau unterlegten Arealen zurückgegangen ist. Diese Informationen unterstützen Ärzte ohne Grenzen vor Ort, ihre Hilfsmaßnahmen so zielgerichtet und effizient wie möglich zu gestalten.

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Karte mit Unterkünften pro Campsektor
Unterschiedliche Rottöne der Campsektoren zeigen die relative Dichte der Unterkünfte an, die Diagramme zeigen den jeweiligen Anteil der unterschiedlichen Typen (z.B. Zelte und selbstgebaute Hütten). Die Zahlen in den Campsektoren stellen die Anzahl der Unterkünfte ab.