Salzburger Forscher erstellen Risikokarte für Opium-Anbau in Afghanistan

Wissenschaftler des Interfakultären Fachbereichs Geoinformatik  ̶  Z_GIS der Universität Salzburg haben gemeinsam mit dem United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) Risikokarten entwickelt, die die Anfälligkeit für den Opium-Anbau in Afghanistan zeigen. Erstmals werden dabei Umweltfaktoren und vor allem sozio-ökonomische Aspekte berücksichtigt. Die Ergebnisse dienen dazu, mögliche Risikogebiete auszuwiesen und zu charakterisieren. Zusätzlich unterstützen sie Entscheidungsträger vor Ort, passende Entwicklungsmaßnahmen zu identifizieren. Diese mittel- bis langfristige Maßnahmen zielen vor allem auf soziale und ökonomische Aspekte ab.

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Bildtext 1: Risikokarte des Opium-Mohnanbaus in Afghanistan. Rote Regionen weisen eine besonders hohe Anfälligkeit für Mohnanbau auf. (© Z_GIS/UNODC)

Bildtext 2: Opium-Anbau in Afghanistan: Die Mohnkapseln werden angeritzt, um den Milchsaft zu entnehmen, aus dem Opium gewonnen werden kann. (© UNODC/MCN)

Weitere Informationen:

UNODC/Afghan Ministry of Counter Narcotics Bericht ‚ Afghanistan – Opium Survey 2014 Socio-economic analysis’

Beitrag im World Drug Report 2015 des UNODC

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